Handstretchfolie für manuelle Palettierung

Handstretchfolie für manuelle Palettierung ist in 45 oder 50 cm Breite, 300 m Lauflänge und 17 oder 20 µm erhältlich. Transparente Rollen halten Etiketten und Ware sichtbar; die schwarze 20-µm-Ausführung bietet Sichtschutz. Für eine stabile Ladeeinheit müssen Folie, Palettenaufbau, Wickelspannung und Anzahl der Lagen zusammenpassen. Die dickste Folie ist nicht automatisch die wirtschaftlichste Lösung.

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Handstretchfolie nach Ladeeinheit auswählen

Manuelle Stretchfolie eignet sich für kleinere bis mittlere Palettenmengen, wechselnde Packplätze und Ladeeinheiten, die ohne Wickelautomat gesichert werden. Die Anwendung hängt stark von der Person und vom verwendeten Abroller ab. Deshalb sollten Materialauswahl und Wickelanweisung gemeinsam betrachtet werden.

17 und 20 µm im Sortiment

Die transparenten Rollen werden mit 17 oder 20 µm angeboten. 20 µm bedeuten mehr Material pro Fläche. Ob diese Ausführung erforderlich ist, hängt von Gewicht, Kanten, Palettenhöhe und dem gewünschten Wickelaufbau ab. Bei gleichmäßigen Kartonpaletten kann eine 17-µm-Folie ausreichen; bei instabilen oder kantigen Ladeeinheiten ist eine anwendungsbezogene Prüfung notwendig.

45 oder 50 cm Breite

45-cm-Rollen sind handlicher und können bei niedrigeren Ladeeinheiten präzise geführt werden. 50-cm-Rollen decken pro Umlauf mehr Fläche ab und sind ein verbreitetes Format für Standardpaletten. Breite, Kern und Rollenaufnahme müssen zum Handabroller passen.

Transparente und schwarze Folie

Transparente Folie erleichtert Sichtkontrolle, Barcodeerfassung und Identifikation. Schwarze Folie reduziert den Einblick in die Ware und kann interne Warenströme kennzeichnen. Sie ersetzt keine manipulationssichere Verpackung und darf nicht als Schutz vor unbefugtem Zugriff beschrieben werden.

Wickelspannung und Rückstellkraft

Beim Dehnen speichert die Folie Zugenergie und übt nach dem Anlegen Haltekräfte auf die Ladeeinheit aus. Zu geringe Spannung kann die Stabilisierung vermindern. Zu hohe oder ungleichmäßige Spannung kann Kartons eindrücken, Folie reißen lassen oder die Palettenform verändern. Eine kontrollierte Anwendung ist deshalb wichtiger als möglichst starkes Ziehen.

Grundregeln für manuelles Wickeln

  • Stand sicher wählen: Palette von einer stabilen Position aus umrunden.
  • Folie am Palettenfuß anbinden: Ladegut und Palette miteinander verbinden.
  • Bahnen gleichmäßig überlappen: Lücken und unnötige Mehrfachlagen vermeiden.
  • Kanten beobachten: bei scharfen Ecken gegebenenfalls Kantenschutz einsetzen.
  • Abschluss sichern: Folienende sauber anlegen und Ladeeinheit kontrollieren.

Verbrauch je Palette erfassen

Rollenpreis und µm-Wert zeigen nicht, wie wirtschaftlich ein Prozess arbeitet. Sinnvoller sind verbrauchte Meter oder Rollen pro definierter Anzahl von Paletten. Ein einheitlicher Wickelstandard reduziert Unterschiede zwischen Schichten und Standorten. Bei starkem oder regelmäßigem Verbrauch sollte geprüft werden, ob ein maschineller Prozess wirtschaftlich und technisch sinnvoll wird.

Abgrenzung zu Maschinenstretchfolie

Handstretchfolie wird durch die Bedienperson gedehnt und geführt. Maschinenstretchfolie ist auf Wickelautomaten, Vorrecksysteme und definierte Prozessparameter abgestimmt. Beide Rollenarten dürfen nicht ohne technische Prüfung ausgetauscht werden. Die künftige Kategorie Maschinenstretchfolie bleibt bis zur Aufnahme konkreter Produkte gesperrt.

Weitere Logistikverpackungen

Flachbeutel und Folien für Lagerprozesse finden Sie in Lager und Transport. Den übergeordneten Auswahltext bietet Stretchfolien.