Verpackungen für Lager und Transport

Verpackungen für Lager und Transport umfassen im aktuellen Sortiment Handstretchfolien sowie LDPE- und HDPE-Flachbeutel. Stretchfolie stabilisiert palettierte Ware im abgestimmten Wickelprozess; Beutel nehmen Kleinteile, Ersatzteile und kommissionierte Einheiten auf. Für die Auswahl zählen Produktmaß, Kanten, Palettenaufbau, Transparenz, Entnahmeart, Verpackungseinheit und Verbrauch je Sendung oder Ladeeinheit.

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Lagerverpackung nach Prozessschritt auswählen

Wareneingang, Einlagerung, Kommissionierung und Versand stellen unterschiedliche Anforderungen. Ein Beutel kann Teile bündeln und vor Schmutz schützen. Stretchfolie verbindet Packstücke zu einer Ladeeinheit. Beide Produktgruppen erfüllen keine vollständige Transportverpackung für jede Beanspruchung und müssen in den Gesamtprozess eingeordnet werden.

Flachbeutel für Kleinteile und Kommissionierung

LDPE-Flachbeutel sind weich und dehnfähig, HDPE-Beutel steifer. Die verfügbaren Formate reichen von 18 × 24 + 3 cm bis 40 × 60 + 3 cm. Geblockte und vorgeöffnete Ausführungen erleichtern die Entnahme an Packplätzen. Für die Größe werden Bauteilabmessungen, Griffraum und ein möglicher Verschluss berücksichtigt.

Transparenz und Kennzeichnung

Transparente Beutel erleichtern Sichtprüfung und Zuordnung. Sie ersetzen keine Etikettierung oder Chargenkennzeichnung. Wenn Barcodes durch die Folie gelesen werden sollen, müssen Druck, Glanz, Falten und Scanner im realen Prozess getestet werden.

Handstretchfolie für Paletten

Die Handrollen besitzen 300 m Lauflänge, 45 oder 50 cm Breite und 17 oder 20 µm. Transparente Folie hält Etiketten sichtbar; schwarze Folie reduziert den Einblick. Die Stabilität entsteht aus Ladungsbild, Folie, Wickelspannung, Überlappung und Verbindung zur Palette.

Ladungssicherung nicht auf Folie reduzieren

Stretchfolie ist ein Bestandteil der Ladeeinheitensicherung. Palette, Stapelmuster, Zwischenlagen, Reibung, Kanten und Transportbeanspruchung wirken ebenfalls auf die Stabilität. Bei kritischen Ladeeinheiten sind dokumentierte Tests und anerkannte Prüfverfahren sinnvoll. Mehr Wicklungen oder mehr µm sind kein Ersatz für eine instabile Stapelung.

Verbrauch pro Einheit messen

  • Beutel: Stück pro Auftrag, Bauteil oder Kommissionierposition.
  • Stretchfolie: Meter oder Rollen pro definierter Palettenzahl.
  • Verschnitt: Fehlgrößen, beschädigte Beutel und unnötige Wicklungen erfassen.
  • Arbeitszeit: Entnahme, Öffnen, Befüllen und Wickeln berücksichtigen.

Packplatz standardisieren

Formate sollten klar gekennzeichnet und nach Zugriffshäufigkeit angeordnet sein. Vorgeöffnete Beutel reduzieren Handgriffe bei Serienprozessen. Ein passender Handabroller unterstützt eine gleichmäßigere Folienführung. Artikelnummern und Mindestbestände verhindern, dass ähnliche Formate unkontrolliert ausgetauscht werden.

Abgrenzung zu Schutz- und Versandverpackungen

Das aktuelle Sortiment enthält keine vollständige Auswahl an Kartons, Polsterung, VCI-Schutz, Gefahrgutverpackungen oder Umreifung. Die Kategorie bleibt deshalb auf Folien und Beutel für Lager- und Transportprozesse begrenzt. Nicht vorhandene Produktgruppen werden nicht als Teil des Angebots dargestellt.

Zu den Fachkategorien

Palettenfolie finden Sie unter Handstretchfolie. Beutel für Kleinteile und Kisten stehen in Kunststoffbeutel. Den übergeordneten Folienratgeber bietet Stretchfolien.